KUNSTAUSSTELLUNG SZENISCHE KANTATE HOCHZEIT VON KANA
Hinführende Kunstausstellung in der Stadtgalerie Chur
Gestaltung: Gyano S.Koch
Galerie
KUNSTAUSSTELLUNG
Die Ausstellung, die vor und nach der Aufführung besucht werden konnte, präsentiert Fragmente, die ein- und hinführend waren zu den 15 Szenen der Kantate «Hochzeit von Kana». Texte aus dem Libretto wurden zum Teil untermalt von Bildern, dargestellt mit Skulpturen und dekorativen Objekten, um den Besucher über den Inhalt der Kantate zu orientieren, neugierig zu machen, anzuregen, um darüber nachzusinnen, sich berühren zu lassen und vielleicht auch ein wenig zu provozieren. Die Ausstellung wurde dargestellt in der spielerischen Art eines Parcours, der dahin führen sollte, sich mit essentiellen Fragen des Lebens auseinander zu setzen und um gewisse gesellschaftlich-kulturelle Normen zu hinterfragen. Dabei liegt ein spezieller Fokus auf den vielfältigen kulturellen Angeboten der modernen Zivilisation, die leicht und unbemerkbar in geistige Fremdbestimmung führen können. Entsprechend der Kantate illustrierte die Ausstellung verschiedene Aussagen. Da wird z.B. auf die Wichtigkeit von nicht-biblischen Offenbarungen des Schöpfers gewiesen, wie sie uns die Naturforschung zugänglich macht. In der Ausstellung wurde dies beispielhaft illustriert mit einer DNA-Statue und einer Dia-Schau, die auf die wundersamen Vorgänge der Übertragung von Erbeigenschaften ins Lebendige weisen wollen. Dabei spielt ein Molekül, dessen Konfiguration einem Kreuz gleicht, eine wichtige Rolle, die dem christlichen Kreuz-Symbol eine neue Bedeutung geben kann. Verschiedene Kunst-schaffende haben sich mit neuen Erkenntnissen der Evolutionslehre befasst, um sie durch ihre Werke darzustellen.
Das Libretto zur szenischen Kantate «KANA – das Hohelied der Liebe» hat seinen Ursprung in einer Vision des Initianten Arno Schocher in Australien. Die damit verbundene Botschaft öffnet uns eine Türe, die uns allen erlaubt in der Begegnung und Bewegung vom «Hohelied der Liebe», der Ich-Du-Beziehung, das Leben aus neuer Sicht zu erfühlen.
Gyano S. Koch
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