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Zusammenfassung des LibrettosEs besteht aus 15 Szenen, die sich lückenlos folgen und z.T. recht abrupt in einander übergehen. Die Rollenträger
Szene 1: Die Vision im Ort Eden des King’s Canyon: Liebe als Ziel der SchöpfungUrschrei – „You didn' tell the truth!” Johannes erkennt: „Meine Seele schaut es mit allen fünf Sinnen... mein Leib sagt es mir..... Ihr habt die Wahrheit verschleiert“. Sophia, die Weisheit - gemäss Sprüche 8:22f des Schöpfers Erstlingswerk - bietet Johannes an, ihn in die Wahrheit zu führen. Szene 2: Das Volk ruft nach Ordnung und Sicherheit"..... wir leben gepeinigt von Angst und von Sorge. Komtur, Komtur gib du uns Arbeit und Brot, Regeln und Zeremonie ....." Szene 3: Das Füllen des Ritualgefässes mit Kultnormen. Entstehen von FremdbestimmungMit Hilfe des ihm ergebenen Klonus schafft der Komtur Rituale und Tradition, Mythos und Idole mit Ikonen aus der Welt der Wissenschaft und Religion, des Sports und Personenkultes Szene 4: Fremdbestimmung bringt Leiden (als kurze Einblendung in die Szene 3)Ein Kind wendet kritisch ein: "..... nach unsern Träumen fragt ihr nicht. Nur was ihr wollt, das hat Gewicht. Wir müssen tun was euch gefällt, denn der Klonus bestimmt ja diese Welt“ ( dessen ungeachtet setzt der Komtur sein Schaffen mit dem Klonus - Szene 3 - fort .....). Szene 5: Konventioneller Trauakt" Tut was sich gehört und seid konform, bis der Tod euch scheidt' aus aller Norm.“ Szene 6: Ekstatische PartyDie Hochzeitsfeier entwickelt sich zu einem wilden Getümmel. Es fliesst reichlich Wein. Szene 7: Flucht in die Betäubung..... wo hat's noch Wein ? ..... ich will Wein ..... Szene 8: Ermattung, Ohnmacht und HilfsbedürftigkeitVerkatert klagt das Volk: „You didn' tell the truth!" Maria leidet unter der Enttäuschung der Festgesellschaft. Sie versucht zu beschwichtigen und ruft Jesus, den Durst der Gäste zu stillen. Szene 9: ErkenntnisMaria beklagt die kulturell-religiöse Fremdbestimmung als Ursache des Elends. Szene 10: Das Auftreten JesuJesus spricht zu den Menschen, die am Boden liegen "..... wer nicht liebt erkennt Gott nicht; denn Gott ist Liebe ....." (1.Johannes 4:7) ----- Zwischenruf: "das riecht nach Gebot ! ". Szene 11: Die authentische Sprache des SchöpfersJesus, Sophia und Maria erklären den Zusammenhang zwischen Symbol und Wirklichkeit. Sie vergleichen biblische Geschichte mit biologischem Geschehen, d.h. die steinernen Gesetzestafeln von Moses mit dem Genom (= DNA ) als göttlicher Weisung für alles Lebende. Alle Wirklichkeit will auch Symbol sein, das in die Wahrheit führt. Szene 12: Das urtümliche KreuzsymbolDie Umsetzung der Weisungen des Genoms ins Lebendige vollzieht ein Molekül, das die Form des Logozeichens dieser Kantate, d.h. des christlichen Kreuzes hat. Dieses Gebilde verwirklicht in jeder Zelle unseres Leibes dasselbe Ziel, wie der am Kreuz getötete Jesus bezüglich der alttestamentlichen Überlieferung: Allein der wahrhaftige Wille Gottes soll geschehen. Alles Wirken Gottes wird uns nur als Gleichnis verständlich. Szene 13: Die neue Füllung des RitualgefässesJesus, Sophia und Maria füllen das Ritualgefäss mit der göttlichen Botschaft: „Liebe ist der neue Inhalt allen Daseins. Liebe ist Ziel aller Religiosität. Liebe ist Begegnung und Einssein von Menschen mit Gott.“ Szene 14: Das NeueJesus: „Mit uns und durch uns, meine Geliebten, betritt die Schöpfung ihre neue Ära der Freiheit: Beendet ist der Kampf des „survival of the fittest“. Die Liebesbeziehung steht hoch über der Zeugung von Nachkommen. Ansage: Hört nun auf das Gleichnis des Schöpfers: Das Verliebtsein, wie es im alttestamentlichen Buch " Das Hohelied " besungen wird, ist Abbild vom Verhältnis des Schöpfers mit seinem Geschöpf Mensch.Szene 15: Das Hohelied als Gleichnis der Ich-Du–BeziehungAls Abschluss wird das Wunder Jesu - die Wandlung von Wasser zu Wein - verherrlicht und als Geist-Wirkung seiner Rede über das Buch " Das Hohelied " gedeutet, worin Liebe mit Wein verglichen wird: "..... Ja, besser als Wein schmeckt deine Liebe ..... Deine Zärtlichkeit ist süsser als Wein ..... an ihr wollen wir uns berauschen .....". |
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